Anthroposophie

 

Für die Anthroposophen steht der Mensch im Zentrum – "anthropos" bedeutet im Altgriechischen Mensch, "sophia" die Weisheit. Die Anthroposophen wollen den Menschen verstehen, um die Welt zu verstehen. Dabei glauben sie an die Wiedergeburt. Ihr Menschenbild ist überkonfessionell, die Anthroposophie kann sich in verschiedenen Religionen entwickeln, im Christentum – in dem sie ihre Wurzeln hat –, im Islam oder im Buddhismus. 

Der Mensch wird hier als "Reisender gesehen, der nach dem Weg fragt", er wird nach seinen Stärken gefördert und eingeladen, sich selbst zu begegnen. Ohne Humor sei dies aber nicht zu machen, betonte Steiner immer wieder.
 

Die Anthroposophie ist eine Reformbewegung, die den Praxistest bestanden hat. In der ganzheitlichen Medizin zeugt unter anderem die Klinik Arlesheim davon, im Kosmetik- und Pharmabereich die Weleda-Produkte, in der Landwirtschaft die Demeter-Produkte, im Finanzwesen die Gemeinschaftsbank und im Pädagogischen die Rudolf-Steiner-Schulen.